bannerendbannerend


Bischof Fonki in Bad Boll

Im Rahmen der Ökumenischen Ostereieraktion, die die Bezirksjugendwerke Göppingen und Geislingen und der BDKJ Göppingen-Geislingen organisieren, engagieren sich landkreisweit Kinder- und Jugendgruppen für Gleichaltrige, denen es finanziell schlechter geht. Im Jahr 2016 verkauften 25 Gruppen Ostereier, Blumen, Selbstgebackenes und Gebasteltes, und nahmen damit fast 5.000 € ein.

In jedem Jahr werden zwei Spendenprojekte unterstützt, die jeweils die halbe Spendensumme bekommen. Im Jahr 2016 erhielt neben der Aktion Rückenwind, die einkommensschwache Familien in unserem Landkreis unterstützt (www.aktion-rückenwind.de), deshalb auch das Canaan-Children-Project 2.230,38 €. Der Scheck wurde am 25.09.16 an Bischof Fonki in der Bad Boller Stiftskirche überreicht.

> zur Galerie <-

Wir sind Dankbar für das Engagement der Gruppen und freuen uns, dass wir mit diesem Beitrag die Schulbildung der Aidswaisen in der Menchum Presbytery unterstützen können.

Mehr Informationen zur Ökumenischen Ostereieraktion gibt es auf www.ejgp.de/ostereieraktion



Delegationsreise Januar 2016

Im Januar 2016 besuchte eine Delegation des Kirchenbezirkes Göppingen den Kirchenbezirk Menchum (Annemone Hilsenbeck Delegationsleitung, Roland Lehr, Gabriele Keller, Erika Schwarz, Werner Banzhaf, Nadine Müller).  Bei vielen Gemeinde- und Schulbesuchen hatten wir die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen zu treffen, die durch das Canaan-Children-Project unterstützt werden. Wir sind froh und dankbar für diese guten Begegnungen.

Unser Dank gilt besonders Dr. Edward Cheng. Er ist der Verantwortliche des CCP auf Kameruner Seite und uns ein verlässlicher Partner.

-> zur Galerie <-

IMG_6919 - aktuelles      IMG_7207 - aktuelles



Projektprüfung mit Fernwirkung

Eine Prüfung machen und dabei Gutes tun, nicht bloß für sich, sondern auch für Hilfsbedürftige weit weg in der Ferne – das schafften Linda, Vivienne, Aljona, Esra und Pamela im Rahmen ihres Hauptschulabschlußexamens an der Haierschule Faurndau. Teil ihres Examens war die gemeinsame Erarbeitung und Präsentation des Themas „ Das Canaan Children Project – Hilfen für Aidswaisen in Kamerun“. Die fünf Schülerinnen, die fünf verschiedene Muttersprachen sprechen, hatten sich intensiv mit dem Land Kamerun, mit der Aidsproblematik dort und mit der Partnerschaft befaßt, die der Evangelische Kirchenbezirk Göppingen mit dem Bezirk Menchum-Boyo der evangelisch-presbyterianischen Kirche im englischsprachigen Nordwesten Kameruns seit 1980 pflegt. Wichtiger Teil dieser Partnerschaft ist das Canaan Children Project, ein von den Göppinger Christen betriebenes Hilfsprogramm, das 80 Waisenkindern im Partnerbezirk Schulbildung und Lebensunterhalt ermöglicht. Neben den theoretischen Inhalten hatte die Projektprüfung auch eine praktische Seite: die Schülerinnen organisierten über mehrere Tage hinweg einen Pausenverkauf von „belegten Wecken“. Mit dem Gewinn von knapp 140 Euro können sie nun zwei Waisenkindern in Kamerun für ein ganzes Jahr den Schulbesuch finanzieren. Er kommt zu den 460 Euro hinzu, die an der Haierschule bei der letzten Schüleraktion Mitmachen Ehrensache für das Canaan Children Project erwirtschaftet wurden. Einen Scheck von 600 Euro konnten die Haierschüler somit beim Abschlußtreffen vor den Faschingsferien in der Schulaula an Annemone Hilsenbeck, die Göppinger Sprecherin des Canaan Children Project, überreichen. Annemone Hilsenbeck war erst wenige Tage vorher von einer Delegationsreise nach Kamerun zurückgekommen. Sie brachte Grüße mit vom Lehrerkollegium der Partnerschule und zollte den Haierschülern höchste Lob- und Dankesworte für ihre Bereitschaft, den eigenen Horizont bis zu den Menschen in Afrika auszuweiten. Der Name der Haierschule habe bei den Partnern in Kamerun einen guten Klang. Es sei dort nicht vergessen, dass die Haierschule schon seit fünf Jahren die Partnerschaft mit Spenden und Materialien aktiv unterstütze. Immer noch schwärmten die kamerunischen Delegationsmitglieder, die vor gut zwei Jahren die Haierschule besucht hatten, von dem seinerzeitigen freundlichen Empfang, von den hellen modernen Schulräumen und von dem mitreißenden Auftritt der Schulband „The Lemons“ – ebenso wie von dem guten, gemeinsamen Mittagessen in der Faurndauer Schulmensa. Auch Rektorin Ingrid Stotz dankte den engagierten Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrern Thomas Holz und Achim Steiner. Der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus fördere das Bewußtsein weltweiter Zusammenhänge, die von uns zum Guten oder auch zum Schlechten beeinflußt werden könnten. Das Canaan Children Project sei ein gutes Beispiel für solidarische Partnerschaft und wirksame Hilfe. Es mache auch uns in Deutschland wieder einmal deutlich, wie grundlegend wichtig Bildung und Berufsfindung für ein selbstverantwortliches und mitmenschliches Leben seien.  

Pfarrer i.R. Walter Scheck          




 


© Canaan-Children-Project | 2017