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Neues aus Kamerun …

Seit vielen Jahren sind wir es gewohnt „Menchum-Boyo“ in einem Atemzug zu nennen. Das hat sich am 1.Juli 2012 geändert. Der Partnerbezirk hat eine strukturelle Veränderung erfahren. Der Bereich Boyo ist vom Bereich Menchum abgeteilt und einem anderen Kirchenbezirk zugeteilt worden. Wer die geografische Situation kennt, kann das gut nachvollziehen. Wum und Fundong (die jeweiligen Hauptorte) sind viele Autostunden voneinander entfernt.

Der Partnerbezirk für uns ist damit „nur noch“ Menchum.

Die Schulen, die das Canaan-Children-Project unterstützt sind alle im Bereich Menchum. Es ergibt sich somit keine Veränderungen.

Es sind die Presbyterian Schools in Benakuma, Modelle, Weh, Esu, Kimbi und Wum. Und die Presbyterian Highschool in Wum.

 



Vernissage - Bilder aus Kamerun von Annemone Hilsenbeck

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Die Fotoausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Kulturinitative KULDÜR e.V. im Rathaus statt. Die großformatigen Bilder sind Eindrücke einer Reise in den Partnerbezirk Menchum. Sie zeigen eindrucksvoll Land und Leute, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Fotos aus dem Leben der Kinder und Jugendlichen in Familie, Schule und Freizeit.

Ab Januar 2013 stehen die Bilder zum Ausleihen für Kirchengemeinden, Gruppen oder Schulen zur Verfügung.

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Die Vernissage der Fotoausstellung am 22.11.2012 war ein großer Erfolg. Viele Besucher liesen sich vom Ausdruck und der Stimmung der Bilder begeistern.

Die großformatigen Bilder sind Eindrücke einer Reise in den Partnerbezirk Menchum. Sie zeigen eindrucksvoll Land und Leute, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Fotos aus dem Leben der Kinder und Jugendlichen in Familie, Schule und Freizeit.

Herzlichen Dank der Kulturiniatiative KulDür e.V. , den Mitarbeitern des Rathauses der Verwaltung Dürnau.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar 2013 im Rathaus zu besichtigen.

 



Haier-Schüler unterstützen Aids-Waisen in Kamerun

Einen weiten Bogen bis nach Kamerun spannten die Schüler/innen der Faurndauer Haier-Werkrealschule in ihrem ökumenischen Schulgottesdienst zur Fastenzeit. Die Bibelgeschichte von der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus setzten sie in Beziehung zur Hilfe für Aids-Waisen im Distrikt Menchum im Nordwesten Kameruns. Sie berichteten über das „Canaan Children Project“ der dortigen evangelisch-presbyterianischen Kirche. Das vom Evangelischen Kirchenbezirk Göppingen mitgegründete Hilfsprojekt hat das Ziel, für 60 Aids-Waisen in Menchum-Boyo die notwendigen Mittel für Schulgeld, Kleidung und Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Es blieb aber nicht nur bei Worten. Am Ende des Gottesdienstes überreichten die Haierschüler zusammen mit ihrer Rektorin Ingrid Stotz einen Spendenscheck über 2.520 Euro an Annemone Hilsenbeck, die im Göppinger Kirchenbezirk den Koordinierungsausschuß für die Partnerschaft mit den Kameruner Mitchristen leitet. Die Spendensumme ist ein Teil des Preisgeldes, das die Haierschule von der Würth-Stiftung für ihr Schulprojekt „Schülerladen mit fairem Handel“ im letzten Jahr erhalten hatte. Rektorin Stotz dankte den Schülern für ihr Engagement. Sie betonte, dass der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus in andere Weltgegenden, wo Schulbildung für alle noch keineswegs selbstverständlich ist, „uns nachdenklich, dankbar und zum Teilen bereit macht“. Auch Annemone Hilsenbeck lobte die Aktion der Haierschüler als beispielhaft. Die 2520 Euro seien die größte Einzelspende, die sie bisher für das Projekt „Canaan Children“ entgegengenommen habe. Damit könne jetzt für 36 Aids-Waisen ein ganzes Schuljahr finanziert werden.

Die Geldspende ist nicht die erste Hilfsaktion der Haierschule für die Partner in Kamerun. Vor gut einem Jahr hatten die Haierschüler eine große Sendung mit Schulheften und Schreibmaterialien mit der Post nach Kamerun geschickt. Zwar dauerte es drei Monate bis die Sendung an ihrem Bestimmungsort ankam, aber die Freude bei den Empfängern war groß. Mit Briefen und selbstgemalten Bildern bedankten sich die Kameruner Schüler bei den Faurndauer Freunden. Im kommenden Sommer wird eine Delegation aus Menchum den Kirchenbezirk Göppingen besuchen. Dann, so die Zusage von Annemone Hilsenbeck, werden die Kameruner Gäste auch Station in der Haierschule Faurndau machen.

Walter Scheck

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Grußwort Pfarrer Johannes Stahl

Warum noch ein Hilfsprojekt? Wozu braucht es eine Partnerschaft des Kirchenbezirks? Es gibt doch etablierte Hilfswerke, können die das nicht viel besser? So wurde ich in den vergangenen Jahren immer wieder gefragt.

Partnerschaft lebt von der Begegnung. Alle zwei Jahre gibt es diese Begegnungen zwischen Delegationen aus Menchum oder Göppingen und dem jeweils anderen Kirchenbezirk. Dabei begegnen sich Menschen, es wächst ein Verständnis für die Unterschiede und für Gemeinsamkeiten, vor allem:
es wächst Vertrauen. Die Göppinger Partnerschaft hat eine lange Geschichte, nun schon seit über drei Jahrzehnten. Als Partner auf Augenhöhe haben sich beide Seiten 2011 zu sieben Grundsätzen verpflichtet, die für alle gemeinsamen Projekte gelten, auch für die Canaan-Children genannte Schulbildung der AIDS-Waisenkinder:

1.  Exakte Kostenaufstellung und regelmäßige Finanzberichte.

2.  Die Partner in Menchum-Boyo leisten einen eigenen Beitrag als Zeichen ihrer Trägerschaft des Projekts.

3.  Projektgelder dienen ausschließlich dem gemeinschaftlichen Nutzen der Kirche

4.  Jedes Projekt hat eine verantwortliche Person, für alle finanziellen Angelegenheiten gilt das Vieraugenprinzip.

5.  Jedes Projekt hat ein klar definiertes Projektziel.

6.  Die Verantwortung trägt auf Göppinger Seite der Partnerschaftsausschuss des Kirchenbezirks.

7.  Die Partner aus Menchum-Boyo tragen ihren Teil dazu bei, um Gottes Mission im Kirchenbezirk Göppingen zu fördern.

Bei mehreren Besuchen in Menchum-Boyo konnten sich die deutschen Delegationen von der Dringlichkeit der AIDS-Problematik überzeugen. Diese Geißel der Menschheit macht auf dem afrikanischen Kontinent viele Kinder zu Waisen. Die Großfamilien übernehmen ihre Versorgung, es fehlt aber oft an Mitteln, um für diese Kinder auch die in Kamerun üblichen Schulgebühren, Schuluniform und Schulbücher zu bezahlen. Dafür reichen pro Kind etwa 70 € pro Jahr aus. Für uns in Deutschland nicht viel, für eine Kameruner Familie mit oft 8 bis 10 Kindern eine erhebliche Last.  Die Projektverantwortlichen auf Kameruner Seite haben die Verantwortung für die Auswahl der Familien übernommen. Die Unterstützung für die AIDS-Waisen geht direkt an die Schulen und soll so den betroffenen Kindern den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulbildung ermöglichen. Im Unterschied zu großen Hilfsorganisationen sind uns die Projektverantwortlichen in Menchum persönlich bekannt. Die Schulen und AIDS-Waisen sind Teil der regelmäßigen Begegnungen. Auch direkte Briefkontakte mit den Schülerinnen und Schülern sind möglich. Auf Kirchenbezirksebene ist eben vieles überschaubarer und persönlicher. Das kann ein großes Hilfswerk nicht leisten. Deshalb braucht es beide Ebenen, um die Ziele zu verwirklichen, die Jesus Christus uns aufgetragen hat: Hingehen in alle Welt, um Zeichen für Gerechtigkeit und Hoffnung zu setzen, die Vertrauen bilden zu Christus und seiner Kirche. Predigen und Taufen, das können unsere Partner vor Ort inzwischen viel besser als wir Ausländer. Dennoch brauchen unsere Schwestern und Brüder im Kirchenbezirk Menchum uns, und wir brauchen sie. Das macht Partnerschaft aus: keiner kann ohne den anderen. Ich freue mich, wenn Sie Teil davon werden!

 

Johannes Stahl

2006-2012 Bezirkspfarrer für die Partnerschaft Göppingen/Menchum-Boyo

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Ostern 2012

Die Partnerschaft der Kirchenbezirke Göppingen und Menchum-Boyo (Kamerun) besteht seit über 30 Jahren. Es ist ein guter Brauch, dass die Fürbitten am Osterfest für den Partner formuliert werden und dann zum Verlesen in den Gottesdiensten ausgetauscht werden. Zum gesegneten Gebrauch die Osterfürbitten 2012...

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Pfarrerkabarett Pfaffenpfeffer

Der Erlös ist für das Canaan-Children-Project.
Herzlichen Danke an alle Gäste!

 
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16.03.2011

Benefizkonzert für das Canaan-Children-Project

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“Let us stand hand in hand”

Freitag, 16. März 2012

Benefizkonzert mit
Joyful-Voices und
dem Bezirksbläserensemble

Leitung: Gerald Buß

Ev. Stiftskirche Bad Boll, 19.30 Uhr

> zur Bildergalerie (3 Bilder) <
 



aus dem “CVJM-Anzeiger” Januar-April 2012
 

Adventsabend mit weitem Horizont

Immer wieder blickt man im CVJM Faurndau weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Seit 15 Jahren gilt dies für den vom CVJM ausgerichteten Dorffest-Lauf. Jedes Mal kamen die Startgelder bisher einem Projekt des CVJM- Weltdienstes zugute wie zum Beispiel einer Augenklinik im Südsudan, einem Ausbildungszentrum für entwurzelte Jugendliche in Addis-Abeba / Äthiopien oder eine m Bildungszentrum des Partner-CVJMs in Georgien. Ganz in dieser Tradition stand auch der öffentliche Adventsabend am Vorabend des ersten Adventssonntags 2011. Referent des Abends war der frisch pensionierte Oberstudienrat Helmut Klatt aus Zell, der bis vor Kurzem noch am WHG Göppingen unterrichtete. Er war schon des öfteren Mitglied von Delegationen des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen, die den Partnerbezirk Göppingens in Kamerun der evangelisch-presbyterianischen Kirche besuchten. Nach der jüngsten Reise im Januar 2011 rief die Göppinger Bezirkssynode ein Hilfsprojekt für AIDS-Waisenkinder im Gebiet des Partnerbezirks im Nordwesten Kameruns, in der Region Menchum Boyo, ins Leben. Diese neueste Partnerschafts-Initiative stellte Helmut Klatt mit Bildern und Erlebnisschilderungen sehr eindrücklich vor.


bild 1

„Canaan Children“, so der Name des Projekts, hat sich zum Ziel gesetzt, für 36 namentlich bekannte AIDS-Waisenkinder im Partnerbezirk das Schulgeld aufzubringen. Dazu wurde ein Spendenkonto in Göppingen eingerichtet (Evang. Kirchenbezirk Göppingen Konto Nr. 2130002 bei der BW Bank, BLZ 60050101, Stichwort „Canaan“). Die Mittel für ein Schuljahr sind bereits vorhanden. Um die nächsten Schuljahre zu finanzieren, bittet der Förderkreis um weitere Spenden. Helmut Klatt zeigte Bilder von sehr einfach eingerichteten Schulen mit Holzwänden und Laubdächern,


bild 2

von großen Klassen, bei denen sich jeweils vier Schüler in eine Schulbank drängten, von Schulküchen, wo der Kochtopf über einem Erdloch mit offenem Feuer hängt, von überfüllten Gottesdiensten, die über zwei Stunden dauern, von großen Schulklassen, die jeden Morgen in den kirchlichen Schulen in schöner Ordnung zur Morgenandacht antreten.


bild 3

Er erzählte von der trotz großer Armut überwältigenden Gastfreundschaft der kamerunischen Christen und von ihrem sehr aktiven Gemeindeleben. Die Partnerschaft hat schon manche Früchte getragen. Sie hilft auch uns Faurndauer und Göppingern, unseren Horizont offen zu halten, uns als Teil der weltweiten Christenheit zu sehen und von der unbefangen - natürlichen Glaubenspraxis der Brüder und Schwestern in Kamerun zu lernen. Übrigens: das Team des Faurndauer Nach(t)klang-Gottesdienstes hat schon reagiert und die Hälfte des Opfers vom letzten Nach(t)klang-Gottesdienst für das „Canaan- Children-Project“ zur Verfügung gestellt. Es waren immerhin 104 Euro. Nachahmung empfohlen.

Walter Scheck



© Canaan-Children-Project | 2017