bannerendbannerend


November 2011

Biography of twin Orphans

Our names are KUM PRISCILLA YANGE and KUM RENE NGBETI.
We were born on the 15th May,1999 in Benakuma-Esimbi of Menchum Valley Subdivision.
We are pupils of Presbyterian School Benakuma.Our mother died on the 31/01/2007,barely a few months after the death of our father.
Our grandmother,Mama Azi Frida Owu told us that our parents were both ill and always consulted with traditional healers.
By the time they went to the hospital,things had become worse.
Our grandmother is a widow.She cultivates groundnuts and cocoyams which she sells in order to buy our clothes and pay fees.
We were very happy when our books and uniforms were bought through the orphans support project in 2009/2010 academic year.
We thank God for giving us parents like you.
We promise to work hard and be good children of God.
Here is our photograph.

GEDC0190

Kum Priscilla Yange + Kum Rene Ngbeti with our grandmother.




 


27.10.2011

Zeller Hilfe für Aids-Waisen


Zell u. A. 1000 Euro für Aids-Waisen in Kamerun hat das Team des Secondhand-Basars in Zell u. A. gespendet - und hält damit das jüngste Partnerschaftsprojekt des evangelischen Kirchenbezirks Göppingen am Laufen.

665866_m1w800q75v44717_xio-fcmsimage-20111027052421-006307-4ea8cee566f49.swp-5927250_20111027_4C_SCHECK_X477055405X
(
Dicke Spende für die Aids-Waisen-Hilfe des evangelischen Kirchenbezirks: Birgit Skorday vom Zeller Secondhandbasar (Mitte) überreicht 1000 Euro an Isabell Lay und Helmut Klatt vom Partnerschaftskomitee. Foto: Jürgen Schäfer)


Aids ist die Geißel Afrikas, und sie wütet auch im Bezirk Menchum-Boyo in Kamerun, dem der evangelische Kirchenbezirk Göppingen schon über 30 Jahre partnerschaftlich verbunden ist. Helmut Klatt aus Zell, Mitglied des Partnerschaftskomitees, ist bei seinen Besuchen in Menchum-Boyo immer wieder auf diese Seuche gestoßen. Allerdings mehr in knappen und vagen Andeutungen, erzählt er, weil die Menschen in Kamerun über Aids nicht sprechen wollen. Und weil man auch nicht
so genau wisse, ob jemand an Aids gestorben ist. "Es ist ja eine Immunschwäche, andere Krankheiten kommen hinzu und bringen den Tod."


Das Elend ist allgegenwärtig: Viele Kinder in Kamerun haben Vater, Mutter oder beide Eltern verloren. Auch in Menchum-Boyo sind es so viele, dass die Einheimischen ihre Partner in Deutschland um Hilfe baten. Aids-Waisen brauchen Geld für den Schulbesuch.


Für den Anschub haben der frühere Göppinger Pfarrer Gerhard Vöhringer und seine Frau Ursula gesorgt. Zu ihrer beider 70. Geburtstag baten sie um Spenden.
Mit Erfolg: Das Geld reichte für den Schulbesuch von 36 Waisenkindern auf zwei Jahre hinaus.


Jetzt läuft das Spendengeld langsam aber sicher aus. Das zweite Schuljahr hat schon begonnen. Mittlerweile ruft das Partnerschaftskomitee zu weiteren Spenden auf, um das Schuljahr 2012/13 zu sichern. Und dank des Zeller Secondhand-basars ist schon ein Grundstein gelegt.


Isabell Lay hat das bewirkt. Die Zellerin hat als junges Mitglied des Partnerschaftskomitees die Armut in Menchum-Boyo gesehen und war davon "tief betroffen".
Als eine von 30 bis 40 Helferinnen des Zeller Kinderkleiderbasars lag es für sie nahe hat sie dem Team vorgeschlagen, für die Aids-Waisen zu spenden. Einen Spendentopf führt dieser größte Kinderkleiderbasar in weitem Umkreis immer. 20 Prozent vom Umsatz kommen da rein, sagt Birgit Skorday, die das Team zusammen
mit Nicole Asche leitet. "Wir tun damit immer etwas für Kinder." Den Vorschlag für die Aids-Waisen griffen sie gerne auf. "Eine tolle Sache", findet Birgit Skorday. Mit 1000 Euro sichern die Secondhand-Basar-Frauen gleich mal den Schulbesuch von 14 Kindern für ein Jahr. Pro Kopf kostet das 70 Euro für Schulgeld, Schulkleidung und Hefte.


Gleichzeitig geht der Kirchenbezirk auf Suche nach Spendengeldern aus der Bevölkerung. Er hat ein Faltblatt herausgebracht, das noch druckfrisch um Einzel-und Dauerspenden wirbt.

 

Wenn viele Spenden kommen: Bei 36 Kindern muss die Unterstützung natürlich nicht stehenbleiben. "Der Bedarf ist höher", weiß Klatt."


Info "Canaan-Children-Projekt": So haben die Afrikaner die Unterstützung für Aids-Waisen getauft. Faltblätter liegen in allen Pfarrämtern aus. Der Evangelische Kirchenbezirk hat ein Spendenkonto bei der BW-Bank eingerichtet. Kontonummer 213 0002, BLZ 600 501 01, Stichwort Canaan. Näheres: Telefon: (07164) 4740.

 
Copyright by SÜDWEST PRESSE Online-Dienste GmbH - Frauenstrasse 77 - 89073 Ulm - hier vervielfältigt mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Schäfer
(Direktlink: http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Zeller-Hilfe-fuer-Aids-Waisen;art5583,1187976
)



December 2011

Viertklässler machen für zwei AIDS-Waisen den Schulbesuch möglich –
Gute-Taten-Aktion der Eschenbacher Reli-Klasse ein voller Erfolg


Das Thema "voneinander lernen - miteinander teilen" haben die Vierklässler im Religionsunterricht mit Pfarrer Stahl ganz praktisch erlebt. Die Kinder sollten die Unterschiede in unserer Welt entdecken, Beispiele für Menschen in Armut kennen lernen und ein Gespür für die ungleiche Verteilung der Chancen auf Bildung und Entwicklung bekommen. Ziel war die beglückende Erfahrung, dass jeder etwas beitragen kann zu mehr Gerechtigkeit auf unserer Erde: schon für 70 Euro kann
ein Waisenkind in Kamerun ein ganzes Jahr die Schule besuchen. So viel braucht es in unserem Partnerbezirk Menchum-Boyo, um Schuluniform, Schulbücher und die Schulgebühren für ein Kind zu bezahlen. Nachdem die evangelische und katholische Religionsgruppe gemeinsam Briefe an Viertklässler einer Schule der Presbyterianischen Partnerkirche in Menchum-Boyo in Kamerun verfasst hatten, wurde es praktisch: Pfarrer Stahl entwickelte gemeinsam mit den Kindern
das Projekt "Gute Taten - Guter Taler".  Die Kinder erklärten sich bereit, für ihre Familie, Freunde oder Nachbarn eine
"gute Tat" zu tun, z.B. Laub einsammeln, Straße fegen, Schnee schippen, etwas Vorlesen oder eine kleine Besorgung erledigen. Der „gute Taler“, den die Kinder eigens kreiert hatten, besiegelte sozusagen den Handel mit der guten Tat.
Dazu überreichen die Viertklässler ein Faltblatt, in dem das Aids-Waisen-Projekt der kirchlichen Partnerschaft des Kirchenbezirks Göppingen mit Menchum-Boyo im Nordwesten von Kamerun erklärt wird. Zur Freude der Viertklässler
wurden ihre guten Taten jeweils mit ein paar Euros belohnt, so dass jetzt die stolze Summe von 147,65 € an das
Canaan-Children-Projekt des Kirchenbezirks Göppingen überwiesen werden konnte. Dieses Geld kommt direkt und ohne Abzüge den Waisenkindern in Kamerun zu Gute, die ohne Hilfe keine Möglichkeit zur Schulbildung hätten. Ein ganz herzliches Dankeschön an die eifrigen Viertklässler und an alle, die bei der „Gute-Taten-Gute-Taler-Aktion“ mitgemacht haben!        

Pfr. J. Stahl

Gute Taten Taler

Mit solchen Talern - die Motive haben die Kinder selbst
entworfen -  ermöglichten die Eschenbacher Viertklässler jetzt zwei Waisen-Kindern in Kamerun den Schulbesuch für ein ganzes Schuljahr.

 zur Bildergalerie (3 Bilder) <



© Canaan-Children-Project | 2017